

Wie
jeder andere medizinische Eingriff, ist auch die LASIK mit gewissen
Risiken verbunden. Wir
haben es uns zum Ziel gemacht, Ihnen eine echte Entscheidungshilfe
an die Hand zu geben. Neben Information zum neusten Stand der Technik
und der Methode gehört selbstverständlich auch die nachfolgende
Zusammenstellung der potentiellen Risiken und Nebenwirkungen.

Die Augen sind Ihr wichtigstes Sinnesorgan. Sage und schreibe 80% Ihrer gesamten Wahrnehmung läuft über die Augen! - Angst zu erblinden, schlechter zu sehen als vorher, Angst vor der OP selbst - all diese Ängste sind völlig normal und verständlich aber unbegründet.
Wenn Sie ehrlich sind, ist diese Angst auch der tatsächliche Grund dafür, dass Sie sich noch immer über Ihre Brille ärgern, wenn
- diese
mal wieder beschlagen ist,
- beim
Sport ständig rutscht,
- eigentlich nicht wirklich zum neuen Outfit passt oder
- mal
wieder unauffindbar ist!
Oder
Sie es mehr oder weniger gelassen hinnehmen,
- die Kontaktlinsen täglich zu pflegen,
- unter geröteten und brennenden Augen zu leiden,
- nicht übernachten zu können, weil das Pflegemittel fehlt,
- die Brille zu ertasten, um dann die Linsen einsetzen zu können.

Das Risiko ernsthafter Komplikationen ist als äußerst gering einzuschätzen. Das Risiko an einem solchen Eingriff zu erblinden, ist nahezu ausgeschlossen.
Für mehr als 95% aller Patienten wird der Traum vom Leben ohne Brille spontan wahr. Patienten, bei denen nach der LASIK eine Restfehlsichtigkeit besteht, können von dieser i.d.R. durch einen zweiten Eingriff innerhalb des 1. Jahres befreit werden. In den seltenen Fällen, bei denen eine Vollkorrektur nicht erreicht werden kann, führt die Behandlung auf jeden Fall zu einer erheblichen Reduzierung der Fehlsichtigkeit.
Vor der OP wird Sie jeder seriöse Arzt auf folgende Risiken hinweisen
- Trockenheit der Augen
- Vorübergehende vermehrte Blendempfindlichkeit / Halos
- Dezentrierung
- Hornhauttrübung (haze)
- Einwachsen des Epithels
- Verschiebung des Hornhautdeckels (Flap)
- Hornhaut wird dünner
- Unter- oder Überkorrekturen
- Postoperative Infektion

- Wahl
der richtigen OP Methode
- Behandlung
durch einen erfahrenen Chirurgen.
- Genaue Beachtung und korrekte Durchführung der postoperativen Behandlungsanweisung.

- Lesebrille
Viele kurzsichtige Patienten benötigen im Alter keine Lesebrille. Meist ist jedoch eine Gleitsichtbrille erforderlich, damit die Weitsichtbrille zum Lesen nicht dauernd abge- setzt werden muss. Die altersbedingte Weitsichtigkeit (Presbyopie) tritt meist um das 45. Lebensjahr auf. Nach einer Korrektur der Kurzsichtigkeit, benötigen Sie ab ca. Mitte 40 -wie jeder Normalsichtige- nur noch eine Lesebrille. - Veränderung des Ergebnisses
Alle bisherigen, 12-jährigen Erfahrungen sprechen dafür, dass das Ergebnis konstant bleibt, garantieren können wir es nicht. Sollte sich jedoch im Laufe durch Augenlängen- veränderung ein ursprünglich gutes Ergebnis verschlechtern, kann der Eingriff wieder- holt werden.
- Kontaktlinsen
Sollte
nach der LASIK eine Restfehlsichtigkeit bestehen bleiben, kann diese
durch einen zweiten Eingriff korrigiert werden. Die weithin verbreitete
Meinung, das Tragen von Kontaktlinsen sei nach der LASIK nicht mehr
möglich, ist falsch. Lediglich bei harten Linsen ist die Anpassung nach der OP schwierig.
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Ansiometropie
Bei
beidseitiger Fehlsichtigkeit kann es nach der Operation des ersten
Auges zu Problemen des beidäugigen Sehens kommen z.B. Doppelbilder,
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Um diese, gerade bei
starker Fehlsichtigkeit, sehr unangenehme Phase so kurz wie möglich
zu halten, operieren wir in der Regel beide Augen am gleichen bzw.
an 2 aufeinanderfolgenden Tagen.
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